Montag, 23. Januar 2017

Entwicklungschancen: Dörfer gehen online

Die Fachwelt ist sich einig: Eine langfristige Perspektive für Kleinstädte und Dörfer (den ländlichen Raum also) wird es nur mit einer digitalen Offensive geben.

Modellprojekte gibt es bereits einige, gute Ansätze auch - z.B. das
Beispiele, was die Digitalisierug im positiven Sinne für die dörfliche Entwicklung und Gemeinschaft bewirken könnte, gibt es hier zu erahnen (und ich finde, sie machen tatsächlich Lust auf's Mitmachen):
Außerdem beschäftigt sich die Bertelsmannstiftung in ihrem Blog "Wegweiser Kommune" mit vielen Facetten des demografischen Wandels - einer der Schwerpunkte ist die Digitalisierung. Sehr lesenswert, wie ich finde.

Mir kommt in all den guten Beispielen und zukunftsweisenden Projekten allerdings eine Frage zu kurz: Wie schaffen wir es, gerade diejenigen aktiv einzubeziehen, die gleichzeitig a) am stärksten von den neuen Technologien profitieren könnten und b) am schwächsten im Umgang mit der Onliine-Welt sind? 

Das wird nur mit einer Bildungsoffensive gelingen, die die älteren und kaum in der digitalisierten Welt beheimateten Menschen gezielt anspricht - didaktisch und methodisch. Wir dürfen diese Aufgabe nicht (allein) den Kindern und Enkelkindern überlassen, die unter pädagogischen Gesichtspunkten meist denkbar ungeeignet sind. Genauso ungeeignet wie umgekehrt die meisten Eltern als Nachhilfelehrer für ihre Kinder sind.