Mittwoch, 8. November 2017

Zuwanderer: Integration durch Emanzipation

Als im Jahr 2015 viele Flüchtlinge zu uns kamen, war zunächst "Erste Hilfe" angesagt. Glücklicherweise erklärten sich zahlreiche Ehrenamtliche und gemeinnützige Institutionen bereit, diese Hilfe zu leisten.

Inzwischen sind für die meisten bereits zwei Jahre Leben in Deutschland vergangen. Und viele haben nun das Bedürfnis, sich langsam aber sicher von der Hilfe zu lösen und sich von den Helfern und Helferinnen zu emanzipieren. Gut so.

Aber diese Emanzipation ist nicht gerade einfach - setzt sie doch voraus, dass die Zuwanderer sich zunächst mal Zugang zu den vielen Informationen verschaffen, die ein selbstbestimmtes und damit auch selbst verantwortetes Leben ermöglichen. Das aber ist unter den gegebenen Umständen kaum zu leisten: Auch wer große Fortschritte im Deutschlernen macht, wird noch sehr lange brauchen, die in Deutschland üblichen Texte zu lesen und zu verstehen.

Ob Zeitungsartikel, Infomaterial, Flyer, Beipackzettel von Medikamenten, Zutatenlisten auf Lebensmitteln, Miet- und Arbeitsverträge, Hausordnung, Merkblätter, Behördenschreiben und vieles mehr: Die Texte sind in der Regel so schwer zu lesen, dass auch viele in Deutschland Aufgewachsene hier nicht durchblicken.

Montag, 23. Januar 2017

Entwicklungschancen: Dörfer gehen online

Die Fachwelt ist sich einig: Eine langfristige Perspektive für Kleinstädte und Dörfer (den ländlichen Raum also) wird es nur mit einer digitalen Offensive geben.

Montag, 25. Januar 2016

Freie Schule Bredelem ‒ Dorfschule mit Weltblick


Vorbemerkung: Diesen Artikel hatte ich für das Internet-Magazin "Meine-Region.de" geschrieben. Nach dem Wechsel des Betreibers der Seite konnten wir kein Einvernehmen über die Neugestaltung des Autorenvertrags erzielen. In der Folge davon wurden meine Artikel dort gelöscht. Damit sie nicht verloren gehen, veröffentliche ich diesen Artikel an dieser Stelle.

Vielerorts werden kleine Dorf-Grundschulen wegen sinkender Schülerzahlen aufgegeben. Die Freie Schule Bredelem dagegen zeigt, dass eine Mini-Schule sehr erfolgreich arbeiten kann und den Kindern ausgesprochen gut tut.

Dienstag, 12. Januar 2016

Meine Region: Neues Online-Magazin für Süd-Ost-Niedersachsen

Google sei Dank! Weil ich der Suchmaschine den Auftrag erteilt habe, mir täglich im Rahmen von Google News auch die Online-Nachrichten aus der Region anzuzeigen, bin ich über einen Artikel gestolpert, in dem ein völlig neues Projekt angekündigt wurde: Das Online-Magazin www.meine-region.de. Ich war begeistert. Noch begeisterter war ich,. nachdem ich die Zusage hatte, selber dort veröffentlichen zu dürfen.

Montag, 7. Dezember 2015

Ein Besuch im Schlafzimmer von Wilhelm Busch


Vorbemerkung: Diesen Artikel hatte ich für das Internet-Magazin "Meine-Region.de" geschrieben. Nach dem Wechsel des Betreibers der Seite konnten wir kein Einvernehmen über die Neugestaltung des Autorenvertrags erzielen. In der Folge davon wurden meine Artikel dort gelöscht. Damit sie nicht verloren gehen, veröffentliche ich diesen Artikel an dieser Stelle.

Was tun an einem Sonntagnachmittag, an dem es stürmt ‒ so heftig stürmt, dass ich das sonnige Wetter lieber nicht in der Nähe meiner geliebten Waldbäume genießen möchte? Ich mache einen Ausflug nach Mechtshausen.

Montag, 12. Oktober 2015

Beige Hosen und die Macht der Worte

Am 20. August 2015 geriet Osterode am Harz in Aufruhr. Dank eines WELT-Artikels wurde die Stadt, die von sich selbst behauptet, "um Berge voraus" zu sein, quasi über Nacht zur "Stadt der beigen Hosen" - ja, schlimmer noch: Laut WELT ist Osterode die "deutsche Stadt", die "am schnellsten stirbt". Eijeijei. Was war passiert?

Mittwoch, 22. Juli 2015

"Projektakademie Ländlicher Raum": Studierende präsentieren Dorfentwicklungskonzepte für Wolfshagen

Studierende der PROJEKTAKADEMIE LÄNDLICHER RAUM am "Institute for Sustainable Urbanism (ISU)" in Braunschweig hatten gestern zur öffentlichen Präsentation ihrer Zukunftsideen u.a. für den Luftkurort Wolfshagen im Harz eingeladen. Bei der Bewertung der Projekte ist zu berücksichtigen, dass es sich um Studierende der Fachrichtung Architektur handelt und die Dorfentwicklungsansätze deshalb eher dem baulichen (als etwa dem soziologischen) Bereich zuzuordnen sind. Die Studierenden wurden zu Beginn nicht von Profis sondern von aktiven Bürger(inne)n gebrieft.

Sonntag, 19. Juli 2015

Netzwerk-Projekt von SlowFood Harz für Nachhaltigkeitspreis nominiert

„Tourismus mit Zukunft – Preis für Nachhaltigkeit im Reiseland Niedersachsen“ 

Das niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und die TourismusMarketing Niedersachsen GmbH (TMN) haben 2015 erstmals einen Wettbewerb gestartet, um den Fokus im Tourismus stärker auf nachhaltige Angebote zu richten.

Das SlowFood-Convivium Harz hat sich an dem Wettbewerb beteiligt und ein Konzept für den Aufbau einer Lieferkette von regionalen Erzeugern im Harz und Harzer Umland zu Gastronomen im Harz entwickelt - ein klassisches Netzwerkprojekt also. Und unser Einsatz hat sich gelohnt: Von insgesamt 33 gültigen Bewerbungen wurden nun 11 Konzepte nominiert - und wir sind dabei!!!

Donnerstag, 26. Februar 2015

Einzelhandel kreativ - fit für die Zukunft

Was haben ein Raumausstatter, ein Kindermodengeschäft, eine Apotheke und ein Optiker gemeinsam?

Diese Frage hatte ich mir bis vergangenen Dienstag noch nie gestellt. Hätte ich's, wäre mir vermutlich nur eine langweilige Antwort eingefallen - so nach dem Motto "Naja, die sind irgendwie regional verankert, haben Kunden, wollen was verkaufen und gehören zum Einzelhandel."

Dienstag, 23. September 2014

Ist der Einzelhandel noch zu retten?

JA. Der Einzelhandel ist noch zu retten!

Woher ich das weiß?

Von den Teilnehmerinnen meiner heute in Bad Kissingen gestarteten Seminarreihe "Verkaufstraining" im Rahmen eines Qualizierungsprogramms für Beschäftigte und Betriebsleiter/innen im Einzelhandel.